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Herzlich Willkommen auf unserer Seite,

wenn du den Weg zu uns bereits gefunden hast, dürftest du schon grob mit unserem Ziel oder Handeln vertraut sein. Wir beschäftigen uns mit dem Thema der Obdachlosigkeit und das tun wir auf unsere ganz eigene Art.

Seit gut einem Monat sind wir nun aus der Sommerpause zurück und wieder regelmäßig auf den Kölner Straßen unterwegs und sehen uns mit neuen, großen Herausforderungen konfrontiert.

Die Corona-Pandemie ist noch nicht überwunden und die Anzahl unserer Gäste hat im Laufe des Jahres erheblich zugenommen.

Deshalb sind wir nach wie vor auf Hilfe angewiesen.

Du willst wissen, wie Du uns helfen kannst?

  1. Sachspenden
    Wir benötigen momentan vor allem warme und gut erhaltene Winterjacken, Jeanshosen für Männer und Hoodies (Kapuzenpullover). Auch Hygieneartikel, Decken, Schlafsäcke, Isomatten, Rucksäcke und unbenutzte Unterwäsche sowie Socken können wir immer sehr gut verwenden. Bitte Sachspende vorher mit einer E-Mail an info@fdks-obdachlosenhilfe.de ankündigen, um eine reibungslose Übergabe zu vereinbaren.
  2. Geldspenden
    Durch die gestiegene Anzahl an Gästen die wir zu versorgen haben, steigen auch unsere Ausgaben für Suppe, Kaffee, Süßigkeiten, Obst sowie Kleidung, Schlafsäcken usw. die wir verteilen. Daher sind wir für jede finanzielle Unterstützung sehr dankbar.

    Die Kontodaten lauten:
    Freunde der Kölner Straßen und ihrer Bewohner e.V.
    IBAN: DE76 6609 0800 0006 9167 16
    BIC: GENODE61BBB

    Für den Erhalt einer Spendenquittung bitte Name und Anschrift in den Verwendungszweck eintragen. Die Bescheinigung wird dann in der Regel Anfang des Folgejahres erstellt. Vorher stellen wir euch auf Anfrage eine Spendenquittung aus. Solltest du das wünschen, schreib uns doch bitte eine Mail dazu.

    Du kannst auch per PayPal spenden.

     

  3. Helferinnen und Helfer
    Wir benötigen wieder Helferinnen und Helfer, die uns bei unserer Arbeit unterstützen. Dies bezieht sich nicht nur auf die Mithilfe an unserem Kältebus, wir benötigen auch dringend Freiwillige, die in unserem Lager mithelfen, im „Office“, bei der Betreuung unserer sozialen Medien und weiteren Aufgaben, die in der Obdachlosenhilfe anfallen.

    Interessenten können uns gerne unter info@fdks-obdachlosenhilfe.de kontaktieren. Wer sich für die letzte Saison bereits bei uns gemeldet hat, aber nicht berücksichtigt werden konnte, darf sich gerne erneut melden und wir werden versuchen, euch schnellstmöglich einzuplanen und euch die Möglichkeit geben, uns kennenzulernen.

  4. Augen offen halten
    Wir, und vor allem unsere obdachlosen Freunde, sind sehr stark darauf angewiesen, dass die Kölnerinnen und Kölner im Winter ein offenes Auge für die Bewohnerinnen und Bewohner der Kölner Straßen haben. Es kann schon sehr hilfreich sein, den Obdachlosen im Veedel zu fragen, ob er Hilfe benötigt, oder man ihm etwas zu Essen oder einen Kaffee bringen darf. Bei Temperaturen unter 0 Grad werden wir wieder täglich mit einem Bereitschaftsdienst in Köln unterwegs sein. Notfälle, die KEIN Fall für den Notdienst sind, können uns unter der Rufnummer 0176 / 240 71 312 (alternativ via WhatsApp) mitgeteilt werden. Solltest du bei einem Obdachlosen feststellen, dass er medizinische Hilfe benötigt, zögere bitte nicht, die 112 zu kontaktieren.

Allen unseren vielen Unterstützerinnen und Unterstützern möchten wir an dieser Stelle noch einmal von ganzem Herzen danken. Mit eurer Hilfe werden wir wieder unser Bestes geben, unsere Freunde gut durch den Winter zu bringen.

 

Eure Freunde der Kölner Straßen und ihrer Bewohner

Und hier noch eine objektive Sicht darauf, wie das Thema definiert wird:

Obdachlosen Schlafplatz

Obdachlosigkeit wird definiert als Zustand, in dem Menschen über keinen festen Wohnsitz verfügen und im öffentlichen Raum, im Freien oder in Notunterkünften übernachten. „Platte machen“, „schieben“ oder „auf Platte sein“ bezeichnet umgangssprachlich z. B. in Parkanlagen, auf Bänken, unter Brücken, in Hauseingängen, Baustellen und Bahnhöfen zu nächtigen. Der Begriff „Obdach“ bedeutet Unterkunft oder Wohnung.

Obdachlosigkeit unterliegt leider immer noch und zu oft gesellschaftlicher Stigmatisierung –
„Der Obdachlose“ als eine Person, die im Leben versagt hat. Jemand, der keinen Job hat und den Kampfesgeist verloren hat. Ein Blick hinter die Kulissen dieser Menschen, zeigt oft Lebensabschnitte, die durch Krankheit, Depressionen, Trennungen und Verluste geprägt sind. Leider gerät man hier schnell in eine Abwärtsspirale, der man sich ohne sozialen Rückhalt oder Überwindung des eigenen Schamgefühls kaum entziehen kann.

 

Dieses Schicksal kann jeden von uns treffen!

Die Beweggründe für das Leben auf der Straße sind individuell unterschiedlich und jeder Straßenbewohner erzählt eine eigene Geschichte. Eben die Menschen und deren Gechichte, ist das woran uns gelegen ist. Wir möchten denen, die oft nur am Rande der Gesellschaft existieren und von jener eben auch leider oftmals so behandelt werden eins schenken: Momente!

                                                                            

Momente der Menschlichtkeit,Obdachlosigkeit

Momente der Herzlichkeit,
Momente des Wahrgenommen werdens,
Momente der offenen Ohrs,
Momente des offenen Austauschs,
Momente der Wärme!

 

 

Da alle Mitwirkenden ehrenamtlich arbeiten und dieses Projekt sich nur durch Spenden ermöglichen lässt, bitten wir um Spenden.